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Letzte Änderung:    7.5.2010

Familie Ingrid und Günter Jacobs

Slevogtstraße 52
 
Seine Kindheit und Jugend erlebte Günter Jacobs  mit seinen Eltern Alma Christine Jacobs, Geb. Röbe-Oltmanns (gest. 1983), und Johann Friedrich Jacobs (gest. 1976) in seiner Geburtsstadt Bremen. 1944 wurde die Familie total ausgebombt. Von seinen drei  älteren Geschwistern  Ethel , Rolf und Lothar ist Lothar 1943 im Krieg gefallen und Ethel  1993 gestorben.
 
In der König-Albert-Straße 52 (nach dem Krieg umbenannt in Slevogtstraße) bauten sich Alma und Friedrich Jacobs  unter schwierigen Bedingungen eine neue Existenz auf. Auf dem nebenstehenden Foto hinter der Dachgaube ganz oben in Bildmitte war Günters Experimentierhöhle.  Die Aufnahme ist neueren Datums.
 
 
 
 
Seilbahnstrasse
 
Ingrid Jacobs stammt aus  Mücheln im Geiseltal/Sachsen-Anhalt, wo sie mit ihrer Schwester Erika (gest. 2000) und ihren Eltern Elly (gest. 1984) und Hans Schüller (gest. 1947) bis 1945 eine unbeschwerte, glückliche Kindheit verbrachte. 
Ihr Vater war dort Direktor des Braunkohlen-Tagebaus Elise II  bis ihn die russische Besatzungsmacht Oktober 1945 in das Lager Mühlberg an der Elbe verschleppte, von wo er nicht zurückkehrte. Nach Aussagen von Mitgefangenen 1949 soll er dort im April 1947 gestorben sein.
 
 
 
 
 
Ingrid Jacobs wurde Krankenschwester.
Ingrid Jacobs in 2009
1958 flüchtete sie aus der “Deutschen Demokratischen Republik” in den Westen.  Sie wollte das Leben in diesem Unrechtsstaat nicht mehr ertragen.  Sie arbeitete weiter als Krankenschwester, insgesamt 31 Jahre, im Operationssaal und auf Station in verschiedenen Krankenhäusern,  unterbrochen von 12 Jahren,  in denen sie ganz für die Familie da war.
 
 
Nach  Abitur und  Wehrdienst studierte Günter Jacobs an der Freien Universität und Technischen Universität und der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.
Schon während seines Studiums  gründeten  Ingrid und Günter eine Familie. Nach dem Studienabschluß arbeitete Jacobs als diplomierter Mathematiker zunächst im Institut für Automation der AEG-Telefunken in Berlin.
1967 übersiedelte die inzwischen auf vier Köpfe angewachsene Familie von Westberlin nach Weingarten in Baden.
Jacobs arbeitete dann 35 Jahre  im Forschungszentrum Karlsruhe (seit dem 1.10.2009 KIT) als Mathematiker für die friedliche und sichere Nutzung der Kernenergie (siehe Veröffentlichungen). Daneben sorgte er für seine nun fünfköpfige Familie, malte abstrakte Bilder, baute alles mögliche aus Holz, war einige Jahre Freifaller (Fallschirmspringer) und unternahm gelegentlich  einsame Wandertouren in der Wildnis. Seit 2007 ist Jacobs als Freiberufler im Grafik- und Webdesign tätig (mathecajac.de).
1998 zogen Ingrid und Günter mit ihrer Berner Sennenhündin Jenna in ein  kleineres Haus nach Kraichtal. Nach dem Tod von Jenna kam die Berner Sennenhündin Olga ins Haus.
 
Günter Jacobs in 2009
 
 
 
Die Töchter Friederike und Heidemarie und der Sohn Johan hatten ihre Kindheit und Jugend im ländlichen Weingarten, machten ihr Abitur und erlernten interessante Berufe. Sie gründeten  mit ihren Lebenspartnern eigene Familien  oder Lebensgemeinschaften und bescherten den Eltern neun Enkelkinder.
Heidemarie absolvierte gleich zwei Berufsausbildungen (MTA und Versicherungsfachfrau), ist  verheiratet und hat zwei Kinder.
Johan ließ sich nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe als freischaffender Maler und Grafiker in Berlin nieder und hat drei Kinder.
Friederike, die älteste Tochter, studierte  an der Technischen Universität Karlsruhe und promovierte im Fach Mineralogie, ist. verheiratet und Mutter von vier Kindern. 
 
 
Und da ist noch
 
Berner Sennenhündin Olga aus dem Kraichtal
Carla vom Sturmbühl genannt Olga
geb. 16.8.2000   gest. 14.1.2011