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Am 11. November 2000 machten wir uns auf den Weg ins Schwäbische. Dort wartete in einem kleinen Ort bei Tuttlingen eine drei
Monate alte Berner Sennenhündin auf uns, der wir schon den Namen Olga gegeben hatten, obwohl wir sie noch gar nicht kannten. Als wir beim Züchter ankamen, empfing uns ein aufmerksames Bellen der Mutter von Olga,
Xenia vom Sturmbühl. Die schöne und sehr freundliche Hündin begrüßte uns lebhaft und Olga, tapsig wie ein kleine Bärin, beobachtete dies zunächst interessiert. Aber dann kam sie auch und ließ sich von uns
streicheln. Natürlich bezauberte sie uns sofort. Keine Frage, diese kleine Olga, eigentlich Carla vom Sturmbühl, wollten wir mit nach Hause nehmen. Danach lernten wir auch Olgas zweijährige Schwester Zira kennen,
die uns ebenfalls freundlich begrüßte. Und ihr Temperament ließ uns ahnen, welche Kraft und Lebensfreude auch in Olga schlummern könnten.
Am frühen Abend fuhren wir dann mit unserem neuen Familienmitglied den weiten Weg zurück nach
Hause. Olga kauerte zu Füßen von Frauchen und muckste sich nicht. Die Autofahrt strengte sie aber sehr an, vor allem die flitzenden Scheinwerferlichter der überholenden Fahrzeuge. Zu Hause angekommen, wollte sie
partout nicht in unser Häuschen, sondern unbedingt in Nachbars Garage.
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